Love, oh Love, I gotta tell you how I feel about you, cause I, oh I can’t go a minute without your love…
Ein Ohrwurm, der sich noch eine ganze Weile halten wird. Die 18-jährige Lena Meyer-Landrut aus Hannover wird am 29.5. für Deutschland beim 55. Eurovision Song Contest in Oslo antreten. Im vorigen Jahr versagten „Oscar Sings, Alex Swings“ (oder anders herum?!) mit „Miss Kiss Kiss Bang“ kläglich. Dabei hatte die sich nackt im Champagnerglas räkelnde Dita von Teese so ins Zeug gelegt und sollte wohl mit nackt-nasser Haut und mit ihrer Popularität für Anrufe sorgen. Doch leider war nicht viel mit Sing, Swing, Kiss und Bang; nur der Traum vom Sieg platzte mit Bang, Boom und Peng.
Dieses Jahr haben die ARD und ProSieben (Idee und Leitung: Stefan Raab) mit ihrer Casting-Show „Unser Star für Oslo“ (kurz: USFO) dafür gesorgt, dass an Stelle von einem fantasievollen, jedoch talentfreien Duo, eine junge Sängerin an den Start geht, die nicht nur mit ihrer Stimme, sondern auch mit einer ungezwungenen Natürlichkeit ihr Publikum begeistern kann.
An dieser Stelle muss gesagt werden, dass Jennifer Braun, die im USFO-Finale gegen Lena verlor, Deutschland mit ihrer bemerkenswerten Stimme wohl nicht weniger gut vertreten hätte.
Lena wird den von Julie Frost und John Gordon komponierten Titel „Satellite“ performen und hoffentlich unsere in den letzten Jahren verloren gegangene Ehre wiederherstellen.
Hier gibt’s den Song inklusive Video: http://eurovision.ndr.de/media/satellite100.html
Ich hoffe sehr, dass der Song und Lenas eigenwillige Interpretation beim europäischen Publikum genauso für einen mitreißenden Ohrwurm sorgt wie bei mir, weil dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen…

