Heute machen wir mal einen auf Dschingis Khan.
Mongos – der Name mutet vorerst merkwürdig an. Ist dies eine gastronomische Einrichtung für gehandicapte Menschen?
Nein, ganz falsch. Der Name des Restaurants im Falkenriedareal in Eppendorf bezieht sich auf das angebotene „mongolische“ Buffet. Wir sind heute forsch, probieren Kudu und Krokodil, Zebra und Känguru.
Wie läuft diese Mongo’s Prozedur nun ab? Zuerst einmal bekommt der Gast hölzerne Tabletts auf den Tisch gestellt.

Die freundliche Bedienung weiht uns in die „Mongo’s“ Philosophie ein: Sauce wählen, ran ans Buffet, Fisch-Fleisch-und-Gemüse auswählen und zum Koch bringen.
Ich wähle Curry Mango Sauce – eine sehr gute Wahl.
Dazu gesellen sich Brokkoli, Mais, Reis und: Kudu, Zebra, Känguru und Huhn. Ja Huhn. War auch mit Abstand am leckersten. Sorry Wildhüter, aber Kudu ist zäh und Zebra schmeckt auch wie Leder.

Dann ein zweiter Versuch. Mit Kreide wird meine zweite Sauce für den Koch markiert: Mongos Ocean. Ich nehme Krabben, Springbock, Romanesco und Ananas. Lecker.

Fazit: Nettes Ambiente und eine nette Idee, wer’s mag…
Service: 3,5 Punkte
Geschmack: 3,5 Punkte
Preis: 3,5 Punkte
Ambiente: 3,5 Punkte
Voting: 3,5 Fishköppe
MONGO’S RESTAURANT
STRASSENBAHNRING 15
(IM FALKENRIEDAREAL)
20251 HAMBURG
T. 040. 89 72 156 0
F. 040. 89 72 156 11


Was mich hier total nervt, sind die „Zeit-Slots“, die man einzuhalten hat. Der Tisch steht immer nur für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung.
Das Essen finden ich ok, auch wenn es mehr die Neugier auf was Unbekanntes ist. Aber Stammgast werde ich hier bestimmt nicht.