Ich bin da sehr kurzfristig einfach so reingeraten, in diesen Maggi-Kochkurs “Bella Italia” am Jungfernstieg. Wenn ich länger über die Anmeldung nachgedacht hätte, wäre ich vielleicht schon vorher drauf gekommen, welche edlen Zutaten beim Brühwürfel-Erfinder in den Topf kommen. Es gibt Tomaten-Suppe, Pasta mit Zucchini, Lachs aus dem Ofen, Schweinebraten und ein Mascarpone-Parfait für insgesamt 39 Euro incl. Mineralwasser und Maggi-Begrüßungssekt (andere Getränke kosten extra). Wir werden in Gruppen eingeteilt und von einer resoluten Maggi-Fachkraft an unseren Arbeitsplätzen eingewiesen. Ich bin in der Einheit für das gegrillte Gemüse, das mit Würzmischung Nr. 1 (für gebratenes Fleisch) angemacht werden soll. Gott sei Dank habe ich nicht den bereits fertig einbalsamierten Schweinebraten erwischt. Die Rezepte liegen auf der Arbeitsplatte. Von hinten kommen immer wieder die Anweisungen der Maggi-Fachfrau. Wenn man kochen kann – sogar ohne Maggi-Gewürzmischungen – nervt das etwas. Wir servieren die etwa 20 Portionen selbst, und deshalb ist auch fast alles kalt, was auf den Tisch kommt. Als ich den Schweinenackenbraten vor der Nase habe, löst das Maggi-Aroma schon eine leichte Übelkeit bei mir aus. Aufstehen sollte man hier nur nach Vorabsprache mit der Fachfrau, denn die will nach jedem Gang noch drüber reden und läßt uns für die jeweilige Gruppen klatschen. Dann tragen wir auf Kommando unsere Teller ab. Als der letzte Gang verzehrt ist, hat die Dame die Küche schon aufgeräumt, und bittet uns freundlich, das Maggi-Kochstudio in der Gruppe zu verlassen. Einge Frage bleibt: Was hat das alles mit “Bella Italia!” zu tun?
rumbutschern . City . Maggi-Kochkurs
31. Oktober 2009 von sahnehaube












Das hört sich eher nach Krampf als nach Freude an, mit übertrieben autoritärer Aufsichtsperson.
“und jetzt alle aus einer Gruppe in ihre Zelle, morgen 0600 frühsport..”
das war wohl das letzte mal hm?