Pfingstsonntag auf dem Mond – so stelle ich mir das zumindest vor. Es muß dort genau so tot sein, wíe in der Hafen-City. Nix los, nur ein paar Touris um die fünfzig mit kleinen Lederrucksäcken und bequemen Laufschuhen. Und wir. Auf dem Weg zum Chilli Club – laut “Prinz” ein absolutes Gastronomie-Highlight. Wir finden: Die Atmosphäre zwischen den Neubauten ist eisig, der Service ist auf Valium. Wir bestellten die gemischten asiatischen “Tapas”. Bei dieser Worstschöpfung hätten schon unsere Alarmglocken klingeln müssen. Portion für 19,90 Euro besteht aus sechs kleinen Komponenten nach dem Baukasten-Prinzip und ist lächerlich klein. Die Mini-Frühlingsrollen sind in eine Art Hollandaise (oder ist es eine Bernaise?) getunkt, die Pflaumensauce über den Enten-Röllchen schmeckt nach Rhabarber und überhaupt hat das alles mit Asien nur sehr wenig zu tun. Sollen wir noch etwas bestellen? Eindeutig nein! Und den “Prinz” kaufen wir auch nicht mehr. Wir ziehen weiter. Dabei fällt uns noch ein Konstruktionsfehler der Hafen-City auf: Es gibt hier zu wenig Gastronomie und kaum Toiletten. Wir pinkeln deshalb erstmal hinter ein Auto.
Service: 1 Punkte
Geschmack: 2 Punkte
Preis: 1 Punkt
Ambiente: 2 Punkte
Voting: 1,5 Fishköppe











Das ist ja komisch,
als wir eine Gruppe von 4 Leuchten vor ein paar Tagen im CHILLI CLUB waren, waren postiv überrascht. Ein wunderbar netter Service und eine leckere Speisekarte. Das Sushi ist eines der besten die ich je gegessen habe. Die Woks super lecker, super frisch – schlicht perfekt.
Das Servicepersonal kennt sich mit der ganzen HafenCity aus. Konnte uns Auskunft geben wie die Entwicklung weiter geht, usw.
Ein toller Nachmittag, der bis in den späten Abend ging.
CHILLI CLUB – VIELEN DANK – wir kommen wieder.