Ich, heute. In unserer Meile (Bramfeld) unterwegs. Harmloses Anliegen: einen Brief aufgeben. Dieser war etwas schwerer als beabsichtigt. Daher unvorsichtigerweise „zugetackert„.

Arrival at Bramfeld Hauptpost. Sofort erster Anschiss: BRIEFE DÜRFEN NICHT ZUGETACKERT WERDEN !! Ich – ganz klein mit Hut – „hähh?“ Es folgte eine ausschweifende Erklärung der Schalterbeamtin: „Haben Sie sich schon mal vorgestellt, was DA alles passieren kann?“ Führt mir vor, wie eifrige Postbeamte mit ihren Fingern an meinen verletzungsgefährdenden Tackern hängenbleiben könnten. (Ich sehe Blut, zerissene Sehnen und abgetrennte Körperteile vor mir..) Ich entschuldige mich und frage nach weiteren Vorgehensmaßnahmen: „Könnten Sie vielleicht einen Tesa-Streifen drüberkleben?“ (Grandioser Erste-Hilfe-Einfall von mir!). Sie: „Ja, das hatte ich vor.“ Ich erwarte schon eine saftige Rechnung für zweimal 10cm Tesa und einen Platzverweis vom Hauptpostamt Bramfeld. Zum Glück konnten wir uns gütlich einigen, indem ich versprach NIE WIEDER Briefumschläge zuzutackern oder mit sonstigen metallischen Gegenständen zu versehen…

